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Spam kommt aus China und den USA
24.07.2006 16:28

Studie des Virensoftware-Herstellers Sophos zeigt Ursprungsländer.

dpa Nieder Olm. Nach einer Studie des britischen Virensoftware-Herstellers Sophos kommen unerwünschte Spam-Mails nach wie vor aus den USA und aus China.

Im zweiten Quartal 2006 seien 23 Prozent der unerwünschten elektronischen Werbepost aus den USA verschickt worden, aus China waren es 20 Prozent. Das teilte die deutsche Sophos Gmbh am Montag in Nieder-Olm in Rheinland-Pfalz mit. Aus Deutschland seien nur 2,5 Prozent der Massen-Mails gekommen.

Wie Untersuchungen gezeigt hätten, stammten mittlerweile die meisten Spam-Mails von so genannten Zombie-PCs. Dies sind Rechner, die von Virenschreibern gezielt mit Schadcodes infiziert und danach für den Versand unseriöser Werbe-Mails missbraucht werden. Immer beliebter werden laut Sophos „Pump-and-Dump“-Kampagnen, mit denen Aktienkurse bestimmter Firmen mit falschen Informationen bewusst in die Höhe getrieben werden sollen.

Auf dem Vormarsch sind laut Sophos auch unseriöse Werbe-Mails, bei denen die Versender anstelle von Textnachrichten Bilder verwenden, um auf diese Weise Filter zu umgehen, die auf die Analyse der Text- Inhalte ausgerichtet sind. Lag der Anteil an Bild-Spams im Januar dieses Jahres laut Sophos noch bei 18,2 Prozent, stieg dieser bis Juni 2006 deutlich auf 35,9 Prozent.

 

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